Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
ich möchte kurz erinnern an den nächsten „Plötzenseer Abend“ am Donnerstag, 26. Februar 2026:
18.30 Uhr Ökumenisches Friedensgebet
Kath. Gedenkkirche Maria Regina Martyrum
Heckerdamm 230, 13627 Berlin
19.30 Uhr Vortrag
Dr. Martin Fritz:
Der neue Märtyrer eines „rechten Christentums“ – Charlie Kirk und die Folgen für Amerika und Deutschland
Ev. Gedenkkirche Plötzensee
Heckerdamm 226, 13627 Berlin
Genaueres entnehmen Sie bitte der Einladung im Anhang.
Hinweise auf Veranstaltung an anderen Orten
Neuerscheinung: Roman (unter anderem) über Liane Berkowitz
Shelly Kupferberg: Stunden wie Tage
Ein Roman über Menschlichkeit in den unmenschlichsten Zeiten.
Erscheint am 25.3.2026 (Diogenes)
Berlin, in den 1940er-Jahren: Martha E. ist fleißig und äußerst sparsam. Gute Eigenschaften für die Stelle als Hausbesorgerin, die sie im Schöneberger Mietshaus der Brüder Berkowitz innehat. Liane Berkowitz kommt aus gutem Hause, ein neugieriges und lebenslustiges Mädchen, das mitten im Krieg die Liebe kennenlernt – und den Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Am 5. August 1943 wurde sie – gerade 20 Jahre alt geworden – in Plötzensee ermordet. Jahrzehnte später wandert Martha die Straßen Schönebergs entlang, zerlumpt und abgerissen. Jeder kennt sie, doch keiner weiß, wer sie wirklich ist: eine Millionärin und Zeugin von Lianes schicksalhaftem Leben.
Shelly Kupferberg, geboren 1974 in Tel Aviv, ist in Westberlin aufgewachsen und hat Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften studiert. Sie ist Journalistin und moderiert für ›Deutschlandfunk Kultur‹ und ›RBB radio3‹ Sendungen zu Kultur und Gesellschaft. Ihr erstes Buch ›Isidor‹ war ein Erfolg bei Publikum und Presse. Shelly Kupferberg lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Lesung mit Shelly Kupferberg: Dienstag, 17.3., 19.30 Uhr, Kino Babylon
Einweihung einer Ausstellungstafel für Pfarrer von Rabenau
15.3.2026, 11 Uhr, Apostel-Paulus-Kirche Schöneberg, Grunewaldstraße 77 A
Über Pfarrer Eitel-Friedrich von Rabenau (1923-1954) ist leider ziemlich wenig gekannt. Durch seinen Mut kam am 1. Advent 1934 in der Apostel-Paulus-Kirche ein Prozess in Gang, der schließlich dazu führte, dass die Gemeinde sich von den Deutschen Christen abwandte und sich zur Bekennenden Kirche hielt. Die kirchliche Partei der Deutschen Christen stand für eine am Führerprinzip orientierte Kirche. Die Bekennende Kirche versammelte evangelische Christ*innen gegen Versuche einer Anpassung der Kirche an den Nationalsozialismus. Etliche Schöneberger Jüdinnen und Juden erfuhren im Kleinen oder im Großen seine Hilfestellung. Sein Name steht stellvertretend für diejenigen, die ihn unterstützten und für die uns nicht bekannten jüdischen Menschen innerhalb der Gemeinde und in ihrer Umgebung, die wir ebenfalls erinnern.
Genaueres hier.
Vortrag und Gespräch über Bonhoeffer mit Wolfgang Huber und Heinrich Bedford-Strohm
Mittwoch, 4. März 2026, 18:00 Uhr, Bonhoffer-Haus (bitte anmelden)
Das Bonhoeffer-Haus lädt zum Nachdenken und und Austausch mit zwei ausgewiesenen Bonhoeffer-Kennern ein.
Altbischof Prof. Dr. Wolfgang Huber setzt sich mit Dietrich Bonhoeffers Gedicht „Stationen auf dem Wege zur Freiheit“ auseinander und blickt auf dessen Gesamt-Werk als Inspiration für eine theologische Neuorientierung in Deutschland nach 1945.
Altbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm ist Vorsitzender des Weltkirchenrats und beleuchtet Bonhoeffers starke Wirkung auf die weltweite Ökumene, die an seinem frühen eigenen Engagement in der Ökumene sowie in dem Inhalt seiner Theologie begründet ist.
Gemeinsam kommen beide Referenten am historische Ort seines Denken und Handelns ins Gespräch über Dietrich Bonhoeffer und seine Theologie.
Über Veranstaltungen in den Kirchen am Pfad der Erinnerungen informieren Sie sich bitte über